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Stationäres Angebot

Was steckt konzeptionell dahinter?

Patientenrunde in verschwommener Optik

Die Abhängigkeitserkrankung wird als multifaktorielles Geschehen verstanden, dem psychologische, soziale, aber auch biologisch-genetische Ursachen zugrunde liegen. Der aktuellen Lebens-, Wohn- und Arbeitssituation werden dabei besonders berücksichtigt.

Im multiprofessionellen Team sind verschiedene therapeutische Betrachtungsweisen vertreten. Die Grundhaltung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenüber Patientinnen und Patienten ist von entscheidender Bedeutung. Sie ist durch die Bereitschaft gekennzeichnet, der Patientin / dem Patienten vorwurfs- und vorurteilsfrei zu begegnen. Dabei ist es wichtig, den teilweise sehr unterschiedlichen und zugleich gesellschaftlich wenig akzeptierten Lebenskonzepten der Patientinnen und Patienten ein hohes Maß an Respekt und Verständnis entgegenzubringen. Darüber hinaus schließt die therapeutische Haltung das Angebot verlässlicher Strukturen und die Notwendigkeit von Regeln und Grenzen ein. In allen Phasen der Therapie steht die Förderung von Mitverantwortung für einen erfolgreichen Behandlungsverlauf im Vordergrund.

Eine der größten Herausforderungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besteht darin, in den kurzen Behandlungszeiten Patientinnen und Patienten zu tiefgreifenden Lebensveränderungen zu ermutigen, die sehr stark mit Angst besetzt sind. Die verschiedenen Behandlungskonzepte, die zur Anwendung kommen verbinden sich in sozialpsychiatrischen Überzeugungen. Eine enge Kooperation mit den an der Behandlung und Betreuung der Patientinnen und Patienten Beteiligten wird angestrebt.

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Aufnahmeverfahren

Die Behandlung findet entweder auf freiwilliger Basis, auf Grundlage des PsychKG, des Betreuungsrechts oder andere Rechtsgrundlagen statt.
Stationäre Aufnahmen erfolgen in der Regel geplant, notfallmäßige sind möglich.

Im Rahmen des geplanten Aufnahmeverfahrens können niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Suchtberatungsstellen und die Ambulanzen für Abhängigkeitserkrankungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Aufnahmemanagements wenden.