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Therapie

Wie wird behandelt?

Die Behandlung der forensischen Patienten orientiert sich am neuesten Standard und an aktuellen therapeuti­schen Erkenntnissen. Sie beinhaltet u.a. spezielle gruppentherapeutische Angebote für Sexualstraftäter, Pati­enten mit Suchtproblemen, Psychosen und Selbstwertstörungen.

Ein wichtiges Element dabei ist die Herstellung einer therapeutischen Beziehung zum Patienten. Zu diesem Zweck hat jeder Patient eine pflegerische Bezugsperson, die ihn im alltäglichen Verhalten beobachtet und unterstützt.

Für Therapie und Betreuung der Patienten stehen Mitar­beiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen Berufsgruppen eines psychiatrischen Krankenhauses Tag und Nacht bereit. Dazu gehören Ärzte/-innen, Psychologen/innen, Ergo- und Sporttherapeuten/-innen, Sozialarbeiter /innen und Pflegekräfte. Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt immer deutlich über der der Patienten. Alle eingewiesenen Patienten werden geschlossen untergebracht. Erst wenn deutliche Behandlungsschritte zu verzeichnen sind und eine Gefährdung der Öffentlichkeit auszuschließen ist, erhält ein Patient "Lockerungen" im Vollzug, z.B. stundenweise Ausgang in Begleitung eines Pflegers, später Allein-Ausgang oder Beurlaubungen.