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Angebote für Patienten

Die Klinik verfügt über vielfältige Behandlungsangebote.

Die Behandlungsangebote erfolgen in acht Abteilungen. Drei allgemeinpsychiatrische Abteilungen, eine Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen und eine gerontopsychiatrische und neurologische Abteilung versorgen in Zusammenarbeit mit der Abteilung Therapeutische Dienste die Patientinnen und Patienten aus unserem Versorgungsgebiet. Zwei forensische Abteilungen behandeln Patienten, die aufgrund eines Rechtstitels in der Klinik untergebracht wurden.

Insgesamt vier Tageskliniken behandeln die Patientinnen und Patienten teilstationär, das heißt die Patientinnen und Patienten sind tagsüber in der Tagesklinik, aber schlafen zu Hause.

Die Klinik verfügt über sieben Ambulanzen. Fünf davon sind spezialisiert: zwei Ambulanzen für Abhängigkeitserkrankungen, die Ambulanz für Migrantinnen und Migranten, die Traumaambulanz, die Ambulanz für geistig behinderte Erwachsene mit psychischen Störungen und zwei gerontopsychiatrische Ambulanzen.

Daneben werden spezielle stationäre Angebote vorgehalten.
Die Station 41 bietet ein spezialisiertes Behandlungsangebot für geistig behinderte Erwachsene. Die Depressionsstation bietet ein besonderes therapeutisch-pflegerisches Angebot für Menschen, unabhängig von Alter und Wohnort, mit depressiven Erkrankungen unterschiedlicher Genese einschließlich suizidaler Krisen. Stationäre Psychotherapie erhalten Sie auf der Station 32. Die Station 3 bietet Psychotherapie mit verhaltenstherapeutischem Schwerpunkt an.
Das Leben in Gastfamilien (LiGa) als externes Angebot bietet die Aufnahme und Betreuung von psychisch kranken Menschen in Gastfamilien an.

Für Kinder, Jugendliche und Eltern

Wir haben einen Behandlungsauftrag für Erwachsene ab 18 Jahren. Eine psychische Erkrankung stellt oftmals eine Belastung der familiären Situation dar. Aus diesem Grund bieten wir und unsere Kooperationspartner Hilfestellungen für Eltern, Kinder und Jugendliche an.

Für Kinder und Jugendliche

Für Kinder und Jugendliche sind wir Kooperationen mit Anbietern aus unseren drei Sektoren eingegangen. Die Anbieter besuchen regelmäßig die Stationen und stellen sich vor.

Es handelt sich um Kipkel e.V. (Kinder psychisch kranker Eltern) für den Kreis Mettmann, um KiK Lev (Kinder in Krisen) für Leverkusen und KIPS (Kinder psychisch Kranker Eltern Solingen) für die Stadt Solingen.

Die Informationstermine der Organisationen erfragen Sie bitte bei dem Pflegepersonal der Station.

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Für Eltern

Für Eltern, die sich seelischen Belastungen ausgesetzt sehen und die Kinder haben, stellen sich in Bezug auf ihre Elternrolle oftmals sorgenvolle Fragen, zum Beispiel über die möglichen Auswirkungen ihrer Belastungen auf die Kinder oder über die Fragen des Sorgerechtes bei partnerschaftlichen Konflikten.
Auch die Situation der Kinder, die einen Elternteil mit psychischen Problemen haben, ist manchmal beschwert. So können diese Kinder zum Beispiel

  • Angst haben, über ihre Gefühle und Wahrnehmungen offen zu sprechen,
  • Angst haben, sich anderen Menschen gegenüber zu öffnen,
  • ein (zu) großes Maß an Verantwortung für diesen Elternteil übernehmen,
  • sich schuldig fühlen an den Problemen ihrer Familien.

Wir bieten allen Eltern die Teilnahme an einer Gesprächsgruppe an. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Flyer.