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Pressemitteilung vom 03. September 2014

Vortragsreihe der LVR-Klinik zu psychiatrischen Themen startet im Herbst

Gesprächsgruppe

Langenfeld. Nachdem die Vortragsreihen für Angehörige und andere Interessierte über psychiatrische Themen in den letzten Jahren auf eine sehr gute Resonanz und Interesse stießen und psychische Erkrankungen ein großes gesellschaftliches Thema sind, werden auch in diesem Herbst/Winter Vorträge der LVR-Klinik Langenfeld angeboten. Die Vorträge sind kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Veranstaltungsreihe:„Aus Bunt wird Grau“
DatumVeranstaltung / ThemaUhrzeit
24. September 2014"Auftakt"17.30
22. Oktober 2014"Depression und Sucht"19.00
27. Oktober 2014"Depression und Migration"11.00
26. November 2014"Depression im Alter"19.00

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„Depressive Störungen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Schätzungen zufolge leiden weltweit inzwischen ca. 350 Millionen Menschen unter einer Depression. Bis zum Jahr 2020 werden Depressionen oder affektive Störungen laut Weltgesundheitsorganisation weltweit die zweithäufigste Volkskrankheit sein.“ (Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, 11.10.2013)

Das Sozialpsychiatrische Zentrum (SPZ) Leverkusen, der Sozialdienst kath. Frauen e.V. (SkF) Leverkusen, die LVR-Klinik Langenfeld, die Suchthilfe Leverkusen und die Psychiatrie Selbsthilfe Leverkusen werden gemeinsam mit der VHS Leverkusen breit gefächerte Informationsmöglichkeiten im Forum Leverkusen anbieten.

Das Programm finden Sie hier.

Veranstaltungsort: Forum Leverkusen, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen

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Internationale Woche der seelischen Gesundheit - „Schizophrene Störungen“ am 9. Oktober 2014, 18.00 Uhr

Schizophrene Störungen sind im Vergleich zu anderen psychischen Erkrankungen nicht sehr häufig. Durch sie können aber erhebliche Auswirkungen auf die Lebensbedingungen der davon betroffenen Menschen wie auch ihrer Angehörigen verursacht werden.

Der Vortrag soll die Vielzahl der Symptome darstellen, aber auch mögliche Krankheitsursachen, auslösende Faktoren für Krisen und die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten beschreiben und der Frage nachgehen, was man als Angehöriger eines Psychosepatienten berücksichtigen könnte.

Dr. Wolfgang Schwachula, Chefarzt der Abteilung Allgemeine Psychiatrie 2

Veranstaltungsort: LVR-Klinik Langenfeld, Verwaltungsgebäude Haus 62, Hörsaal

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„Ethik und Wirtschaftlichkeit im Krankenhaus“ am 30. Oktober 2014, 18.00 Uhr

Wie kann ein Krankenhaus ohne Vernachlässigung der ethischen Fragestellungen ökonomischen Erfolg erwirtschaften? Wie können eine hohe Behandlungsqualität und Patientenorientierung unter Beachtung ethischer Fragestellungen erreicht werden? Welche Fehlanreize bestehen im Gesundheitswesen bzw. im Krankenhaus und wozu können diese Fehlanreize führen? Steuert das deutsche Gesundheitssystem auf eine Rationierung von Gesundheitsdienstleistungen zu? Welche möglichen Auswege gibt es für die Krankenhäuser?

Diese und weitere Fragestellungen zum Thema „Ethik und Wirtschaftlichkeit im Krankenhaus“ werden erläutert, hinterfragt und diskutiert.

Holger Höhmann, Kaufmännischer Direktor

Veranstaltungsort: LVR-Klinik Langenfeld, Verwaltungsgebäude Haus 62, Hörsaal

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„Nachtcafé; bedürfnisorientierte Abend- und Nachtgestaltung“ am 13. November 2014, 18.00 Uhr

Im Vortrag werden die Grundgedanken des Nachtcafés (mit kurzem Exkurs „Schlaf bei Demenz“ und „Schlaf im Alter“), die Ziele des Nachtcafés, die Statistik über Fixierungen sowie die Inhalte der Abendgestaltung und die Sachmittel, die zur Gestaltung genutzt werden, vorgestellt.

Jessica Muhr, Stellv. pflegerische Stationsleiterin

Veranstaltungsort: LVR-Klinik Langenfeld, Verwaltungsgebäude Haus 62, Hörsaal

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„Angststörungen“ am 11. Dezember 2014, 18.00 Uhr

Ängste kennen wir alle. Ängste sind oft wichtige Signale aus der Tiefe unserer Seele, sie weisen uns auf eine tatsächliche oder eine vorgestellte mögliche Bedrohung hin. Aber bei einer Angststörung können die Symptome der Angst unser Erleben und unsere Freiheit ganz erheblich belasten, bis hin zu einem Gefühl der vollständigen Lähmung unserer Spielräume. Was ist die Grundlage für die Entwicklung einer krankhaften Angst? Welche Möglichkeiten der Behandlung bestehen? Kann man sich selbst helfen? Was kann ich als Angehöriger eines angstgestörten Menschen tun?

Vielleicht kann dieser Vortrag Ihnen helfen, die Angst als ein so häufiges psychisches Symptom besser zu verstehen.

Dr. Wolfgang Schwachula, Chefarzt der Abteilung Allgemeine Psychiatrie 2

Veranstaltungsort: St. Josefs Krankenhaus Hilden GmbH, Kplus-Forum Fort- und Weiterbildungszentrum, Walderstr. 34-38, 40724 Hilden, Raum 1

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„Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Erwachsenenalter“ am 8. Januar 2015, 18.00 Uhr

Bei der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung handelt es sich um die häufigste psychiatrische Erkrankung im Kindesalter. Den Forschungen der letzten Jahre nach beeinträchtigt diese Störung aber die Patientinnen und Patienten auch bis ins Erwachsenenalter und heilt nicht, wie früher gedacht, zum Ende der Jugend aus.

In dem Vortrag werden die wesentlichen Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der ADHS genannt. Wir freuen uns über Fragen und eine angeregte Diskussion.

Dr. Dr. Thomas F. Dielentheis, Chefarzt der Abteilung Allgemeine Psychiatrie 1

Veranstaltungsort: LVR-Klinik Langenfeld, Verwaltungsgebäude Haus 62, Hörsaal

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„Depression: Was ist das?“ am 15. Januar 2015, 18.00 Uhr

Die verschiedenen Formen der Depression, ihre Symptome und Therapiemöglichkeiten (medikamentös, nicht-medikamentös, psychotherapeutisch), auch unter Einbeziehung der Angehörigen werden vorgestellt.

Dr. Ludger Pieper, Ltd. Oberarzt der Abteilung Allgemeine Psychiatrie 1

Veranstaltungsort: LVR-Klinik Langenfeld, Verwaltungsgebäude Haus 62, Hörsaal

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„Persönlichkeitsstörungen“ am 5. Februar 2015, 18.00 Uhr

Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung – wie z.B. einer Borderline-Störung – fühlen sich und verhalten sich oft so, dass sie nicht nur selbst mit schmerzlichen oder verstörenden Gefühlen zu tun haben. Oft irritieren sie auch andere Menschen, mit denen sie in einer Beziehung stehen. Sie haben also nicht nur schmerzliche Gefühle, sondern leben oft in auch schmerzlichen Beziehungen: mit viel Leidenschaft, viel Liebe, aber auch viel Leiden: manchmal wie in einer Achterbahn, in der ein Angehöriger mitfahren muss.

Dr. Wolfgang Schwachula, Chefarzt der Abteilung Allgemeine Psychiatrie 2

Veranstaltungsort: LVR-Klinik Langenfeld, Verwaltungsgebäude Haus 62, Hörsaal

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