Zum Inhalt springen

Pressemitteilung vom 7. März 2017

LVR-Klinik feiert Richtfest der neuen Dependance

Die Architekten, der LVR-Dezernent für Gebäude und Liegenschaftsmanagement Umwelt, Energie, RBB, der Polier und der Vorstandsvorsitzende der LVR-Klinik Langenfeld vor dem Richtkranz
Foto v.l.n.r.: Herr Dutczak (Bergstermann und Dutczak Architekten), Herr Schwarze (Bergstermann und Dutcazk Architketen), Herr Althoff (LVR-Dezernent für Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, Umwelt, Energie, RBB), Herr Rexhaj (Polier), Herr Höhmann (Vorstandsvorsitzender LVR-Klinik)

10-Millionen-Projekt in Solingen geht in die nächste Phase

Solingen. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) entwickelt seit vielen Jahren die Versorgungsstrukturen seiner psychiatrischen Kliniken weiter. Mit einer neuen Dependance der LVR-Klinik Langenfeld in Solingen trägt der Verband dem Bedarf nach einer stationären Behandlung von Patientinnen und Patienten vor Ort Rechnung.

Die Grundsteinlegung des Neubaus in Solingen erfolgte Anfang 2017. Heute wurde auf der Baustelle an der Frankenstraße bereits Richtfest gefeiert.

Das Bauprojekt mit einem finanziellen Rahmen von zehn Millionen Euro ist Teil eines umfassenderen Investitionsprogramms, das die politische Vertretung des LVR 2010 beschlossen hat. Zu dem Bau- und Modernisierungsprogramm gehören insgesamt 55 Einzelvorhaben im gesamten Rheinland mit einer Investitionssumme von 492 Millionen Euro.

Der LVR schafft damit für seine Klinik in Langenfeld die Möglichkeit, die ortsnahe Versorgung und Behandlung psychisch kranker Menschen in Solingen nachhaltig zu verbessern. Zudem bietet diese Einrichtung die Chance, gemeinsam mit anderen verantwortlichen Stellen und Einrichtungen in Solingen in Zukunft die Zwangseinweisungen zu reduzieren.

Der moderne Bau ist als dreigeschossiger Atriumbau angelegt. Er wird im Passivhausstandard errichtet und barrierefrei sein. Über den südöstlichen Teil des Neubaus ist ein direkter Zugang über das bestehende Gerontopsychiatrische Zentrum der LVR-Klinik Langenfeld vorhanden. Im Erdgeschoss entsteht eine Station mit 16 Betten, im Obergeschoss stehen 24 Betten zur Verfügung. Die Patientinnen und Patienten haben die Möglichkeit den begrünten Innenhof des Atriums zu besuchen, ohne die Station zu verlassen.

„Der barrierefreie Neubau wird im Passivhausstandard errichtet. Damit geht der LVR über die gesetzlichen Anforderungen hinaus und setzt ein Zeichen für energieeffizientes Bauen.“, betonte Detlef Althoff, Dezernent für Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, Umwelt, Energie, RBB.

Im Mai 2018 soll der Neubau voraussichtlich bezogen werden.