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Pressemitteilung vom 7. Oktober 2016

LVR-Klinik feiert Richtfest des neuen Stationsgebäudes

Detlef Althoff und Holger Höhmann mit dem Zimmermann auf der Baustelle.

30-Millionen-Projekt geht in die nächste Phase

Langenfeld. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) betreibt seit vielen Jahren die kontinuierliche Modernisierung seiner neun psychiatrischen Kliniken, so auch in Langenfeld. Mit dem geplanten Stationsgebäude entsteht ein neues „Herzstück“ der Bereiche Allgemeinpsychiatrie und Abhängigkeitserkrankungen in der LVR-Klinik Langenfeld. Hintergrund ist neben der Modernisierung auch die Idee der Dezentralisierung und Gemeindenähe der psychiatrischen Behandlungsangebote. Neben dem Neubau in Langenfeld sind zwei weitere, kleinere stationäre Einheiten in Leverkusen - 30 Betten auf dem Gelände des Klinikums Leverkusen -sowie in Solingen - 40 Betten neben dem Städtischen Klinikum Solingen und dem bereits dort bestehenden Gerontopsychiatrischen Zentrum der Langenfelder Fachklinik - geplant. In Solingen wurde bereits im Juli mit den Bauarbeiten begonnen. In Mettmann sollen eine weitere Tagesklinik und eine Ambulanz in einem Gebäude des Evangelischen Krankenhauses (EVK) entstehen. „Die Bauprojekte werden parallel umgesetzt,“, so Holger Höhmann, Vorsitzender des Klinikvorstands, „das ist eine große Herausforderung für uns alle.“

Die Grundsteinlegung des Neubaus in Langenfeld erfolgte im Februar 2016. Heute wurde auf der Baustelle im nordöstlichen Teil des Klinikgeländes bereits Richtfest gefeiert.

30 Millionen Euro investiert der Landschaftsverband Rheinland (LVR) in das neue Bauprojekt. Das quaderförmige Gebäude gliedert sich in zwei dreigeschossige Flügel, die jeweils ein Atrium umschließen und über einen gemeinsamen Innenhof verfügen. Insgesamt werden den Patientinnen und Patienten drei Innenhöfe zur Verfügung stehen. Geplant sind sechs Stationen mit insgesamt 144 Betten sowie eine für Krankentransportwagen besser anzufahrende zentrale Aufnahme, die Unterbringung der Bereiche Erstdiagnose und Patientenabrechnung. Der Gebäudekomplex, der rund 12.400 m² Bruttogrundfläche umfasst, soll das bestehende Haus 59 ersetzen, das nicht mehr den aktuellen Anforderungen an ein modernes Stationsgebäude entspricht. In dem Neubau wird der Standard der Ausstattung dahingehend verbessert, dass Patientinnen und Patienten zukünftig Zweibettzimmer mit eigener Nasszelle nutzen können.

Das neue Stationsgebäude fällt kleiner aus als das heutige Standardbettenhaus aus den 1970er Jahren, die Betten werden an die entstehenden Dependancen in Solingen und Leverkusen verlagert.

„Der barrierefreie Neubau wird im Passivhausstandard errichtet. Damit geht der LVR über die gesetzlichen Anforderungen hinaus und setzt ein Zeichen für energieeffizientes Bauen.“, betonte Detlef Althoff, Dezernent für Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, Umwelt, Energie, RBB.

Im ersten Quartal 2018 soll der Neubau voraussichtlich bezogen werden.