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Pressemitteilung 22. Mai 2014

Wienerin hospitiert in LVR-Klinik Langenfeld

Hope-Gast Neurauter im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Klinikvorstands, Holger Höhmann
Andrea Neurauter und Holger Höhmann

Europäisches Austauschprogramm HOPE ermöglicht Einblicke in das deutsche Gesundheitssystem

Langenfeld. Vom 28. April 2014 bis 28. Mai 2014 hatte die LVR-Klinik Langenfeld im Rahmen eines europäischen Austauschprogramms Andrea Neurauter aus Wien zu Gast. Das Austauschprogramm wird von der European Hospital and Healthcare Federation (HOPE) organisiert. HOPE wurde 1966 gegründet und ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die durch das Austauschprogramm seit 1981 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitswesens Einblicke in den Arbeitsalltag anderer Europäischer Länder ermöglicht. Die nationale Koordination wird durch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) übernommen. In diesem Jahr stand der Austausch unter dem Motto "Quality First! Challenges in the changing hospital and healthcare environment.". Durch den Austausch über die europäischen Landesgrenzen hinweg, sollen sowohl Gast als auch Gastgeber profitieren. Ziel ist es, die Gesundheit der europäischen Bürgerinnen und Bürgern zu verbessern und die Effizienz zu steigern, ohne das Wohl der Patientinnen und Patienten aus den Augen zu verlieren.

Andrea Neurauter arbeitet als Assistentin der Verwaltungsdirektion des Wiener Krankenanstaltenverbundes. Während ihres Aufenthalts in der Klinik des Landschaftsverbandes Rheinland, lernte die Wienerin zahlreiche Bereiche der Krankenhausverwaltung kennen und konnte so einen guten Überblick über die Abläufe in einer psychiatrischen Klinik gewinnen. Ein Schwerpunkt lag, durch das diesjährige Motto, auf Themengebieten des Qualitätsmanagements. Darüber hinaus hospitierte Neurauter außerdem an zwei Tagen bei dem LVR-Klinikverbund, Verbund Heilpädagogischer Hilfen in Köln Deutz, um sich dort einen Einblick über übergeordnete Abläufe zu verschaffen. Bei einem Besuch in der LVR-Klinik Viersen lernte sie die Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie die am gleichen Standort angesiedelte Fachklinik für Orthopädie kennen.

Am Ende des Aufenthaltes präsentieren aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen die von ihnen im Gastland zum Jahresmotto gesammelten Erfahrungen und Best Practice Beispiele auf einer Abschlussveranstaltung in Amsterdam.
Während ihres Aufenthalts stellten sich einige interessante Unterschiede zwischen ihren Erfahrungen aus Österreich und der Situation in Deutschland heraus. So ist zum Beispiel in Wien die psychiatrische Versorgung an ein somatisches Krankenhaus angebunden und keine eigenständige Einrichtung. Darüber hinaus war Frau Neurauter überrascht über die strengen Sicherheitsvorkehrungen im Maßregelvollzug.
Neben diesen fachlichen Eindrücken, nutzte Andrea Neurauter außerdem die Gelegenheit Land und Leute bei Ausflügen nach Berlin, Düsseldorf, Köln und Koblenz kennenzulernen.