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Pressemitteilung vom 16. Februrar 2016

Angebote für Angehörige von Demenzerkrankten

Langenfeld. Pflegende Angehörige dürfen sich nicht selbst vergessen. Sie müssen mit ansehen, wie Partner ihre Fähigkeiten verlieren oder auch wie Eltern entscheidungsunfähig werden und dann von der Unterstützung der Kinder abhängig sind.

Oft wenden sich Verwandte und Vertraute von der erkrankten Person ab, weil sie die Verhaltensweisen nicht verstehen. Häufig kommt Angst vor finanziellen Problemen hinzu und die Bedenken, der Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Dies löst bei vielen Pflegenden ein Gefühl der Hilflosigkeit aus. Negative Gefühle wie Erschöpfung, Einsamkeit und eingeschränkte soziale Kontakte fördern Ängste.

Die Gesprächsgruppe hat sich inzwischen als feste Größe bei der Bewältigung etabliert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fühlen sich mit ihren Problemen und Ängsten verstanden. Durch die Gespräche, durch Vermittlung von praktischen Tipps für den Alltag kann sich die persönliche Situation der Angehörigen verbessern.

Die Gesprächsgruppe trifft sich jeden 4. Dienstag im Monat. Das nächste Treffen findet statt am Dienstag, 23.02.2016 um 18.00 Uhr in den Räumen des gerontopsychiatrischen Zentrums, Kreuzstraße 18. Für die Dauer der Gesprächsgruppe wird eine Betreuung für Demenzkranke angeboten. Interessierte für eine Betreuung melden sich bitte an unter Tel. 02173/1652104.

Interssierte haben zudem am kommenden Wochenende die Gelegenheit, eine Fachtagung zu besuchen, die von der Alzheimer Gesellschaft Düsseldorf & Kreis Mettmann e.V. zum Thema „Technische Hilfen für Menschen mit Demenz“ durchgeführt wird.

Inhaltlich geht es u.a. um Maßnahmen zur Wohnungsanpassung, Möglichkeiten eines Mobil- oder Hausnotrufes sowie Technikunterstütztes Wohnen im Alter.

Sie findet statt am Samstag, 20.02.2016 im LVR-Klinikum Düsseldorf, Sozialgebäude, Gebäude 27, Bergische Landstraße 2, 40629 Düsseldorf, 9.00 – 14.00 Uhr.

Auch hier wird eine Betreuung angeboten.
Auskunft erteilt: Frau Boot
Tel. 0211/2801759