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Pressemitteilung vom 26. Juni 2018

LVR-Klinik Langenfeld will gute psychiatrische Versorgung sichern

Austausch zur Versorgungssituation psychisch erkrankter Menschen im Kreis Mettmann v.l.n.r. Manfred Wassenberg (stellv. Personalratsvorsitzender), Kurt Jaegeler (Vorsitzender des Ausschusses für Soziales und Allgemeine Ordnung), Dr. Ulrike Möller-Bierth (Leitung LVR-Fachbereich Personelle und organisatorische Steuerung), Elisabeth Müller-Witt (SPD-Landtagsabgeordnete für Heiligenhaus und Ratingen), Prof. Dr. Birgit Janssen (Chefärztin der Allgemeinen Psychiatrie 2), Holger Höhmann (Vorstandsvorsitzender), Silke Ludowisy-Dehl (Pflegedirektorin)

Landtagsabgeordnete Elisabeth Müller-Witt informiert sich über die Versorgungssituation psychisch erkrankter Menschen im Kreis Mettmann

Langenfeld. Vertreter des Landschafsverbandes Rheinland (LVR) und der LVR-Klinik Langenfeld trafen sich mit der SPD-Landtagsabgeordneten Elisabeth Müller-Witt und dem Vorsitzenden des Ausschusses für Soziales und Allgemeine Ordnung, Kurt Jaegeler, zum Austausch über die Versorgungssituation psychisch erkrankter Menschen im Kreis Mettmann.

„Um auch in Zukunft eine optimale psychiatrische Versorgung sicherzustellen, ist es entscheidend, den Behandlungsbedarf in der Region zu kennen und frühzeitig entsprechende Umstrukturierungs- und Baumaßnahmen einzuleiten,“ erklärt Holger Höhmann, Vorstandsvorsitzender der LVR-Klinik Langenfeld. „Ziel des Gespräches war deshalb, den Bedarf festzustellen und daraus die Potentiale der Weiterentwicklung der psychiatrischen Versorgung abzuleiten sowie die entsprechenden Finanzierungsmöglichkeiten zu erörtern.“

In der LVR-Klinik Langenfeld gab es im Jahre 2017 insgesamt rund 7.500 Aufnahmen im stationären oder teilstationären Bereich aus dem Versorgungsgebiet Kreis Mettmann, Solingen, Leverkusen, Burscheid und Leichlingen. Zudem wurden über 9.150 Patientinnen und Patienten ambulant behandelt. Die am häufigsten gestellten Diagnosen im Kreis Mettmann waren Depressive Erkrankungen (fast 40% der Behandelten) und Schizophrenie (über 25% der Behandelten). „Die LVR-Klinik Langenfeld realisiert mehrere Bauprojekte im Versorgungsgebiet, um eine bedarfsgerechte, wohnortnahe psychiatrische Behandlung für den Kreis Mettmann zu gewährleisten,“ so Höhmann. „Neben dem Standardbettenhaus auf dem Klinikgelände, das im Oktober den Betrieb aufnimmt, wird Mitte kommenden Jahres ein Gerontopsychiatrisches Zentrum in Langenfeld fertiggestellt. Durch den stetigen Anstieg psychischer Erkrankungen und den Demographischen Wandel besteht ein hoher Handlungsbedarf seitens der Politik. Deshalb war der Austausch mit Frau Müller-Witt und Herrn Jaegeler für uns sehr wichtig, um auch künftig eine gute psychiatrische Versorgung im Kreis Mettmann sicherstellen zu können.“ Thematisiert wurde auch die geplante Tagesklinik mit angeschlossener Ambulanz am EVK in Mettmann. Da leider das ursprünglich geplante Gebäude des EVK für das Bauprojekt nicht mehr zur Verfügung steht, tauschten sich die Teilnehmenden mit Frau Müller-Witt über mögliche Alternativobjekte aus.

Weitere Informationen zu den Bauvorhaben der LVR-Klinik Langenfeld finden Sie hier.