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Pressemitteilung vom 22. Februar 2016

Ein Stück Zukunft für die LVR-Klinik Langenfeld

Zeitkapsel für ein 30-Millionen-Euro-Neubauprojekt
v.l.n.r.: Holger Höhmann (Vorstandsvorsitzender LVR-Klinik Langenfeld), Landrat Thomas Hendele, Anne Henk-Hollstein (Erste Stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, CDU), LVR-Dezernentin Renate Hötte und Bürgermeister Frank Schneider. Foto: Joe Kramer / LVR.

Grundstein für neues Stationsgebäude gelegt / LVR investiert 30 Millionen Euro

Langenfeld. Köln. 22. Februar 2016. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) betreibt seit vielen Jahren die kontinuierliche Modernisierung seiner psychiatrischen Kliniken. Mit dem geplanten Stationsgebäude entsteht ein neues „Herzstück“ der Bereiche Allgemeinpsychiatrie und Abhängigkeitserkrankungen in der LVR-Klinik Langenfeld. Heute wurde auf der Baustelle im nordöstlichen Teil des Klinikgeländes symbolisch der Grundstein für den Neubau gelegt.
In Anwesenheit von Landrat Thomas Hendele, Bürgermeister Frank Schneider (Stadt Langenfeld), LVR-Dezernentin Renate Hötte und dem Vorstandsvorsitzenden der LVR-Klinik Langenfeld, Holger Höhmann, zeichnete die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung, Anne Henk-Hollstein (CDU), in ihrer Ansprache den bisherigen Weg des Bauprojektes nach.
„Im Jahr 2010 beschloss die politische Vertretung der Landschaftsversammlung Rheinland ein Investitionsprogramm für den LVR-Klinikverbund in Höhe von insgesamt 492 Millionen Euro. Damit wurden und werden die wichtigsten psychiatrischen Bau- und Modernisierungsvorhaben im LVR gesichert. Dazu gehört auch der Neubau des Stationsgebäudes hier in Langenfeld“, erklärte Politikerin Anne Henk-Hollstein in ihrer Rede.

30 Millionen Euro investiert der LVR in das Stationsgebäude der Bereiche Allgemeine Psychiatrie und Abhängigkeitserkrankungen. Der quaderförmige Bau gliedert sich in zwei dreigeschossige Flügel, die jeweils ein Atrium umschließen und über einen gemeinsamen Innenhof verfügen. Geplant sind sechs Stationen mit insgesamt 144 Betten sowie die Unterbringung der Bereiche Erstdiagnose und Patientenabrechnung. Der Gebäudekomplex umfasst rund 12.400 m² Bruttogrundfläche. Er soll das bestehende Haus 59 ersetzen, das nicht mehr den aktuellen Anforderungen an ein modernes Stationsgebäude entspricht.

„Der Neubau wird im Passivhausstandard errichtet. Damit geht der LVR über die gesetzlichen Anforderungen hinaus und setzt ein Zeichen für energieeffizientes Bauen“, betonte Anne Henk-Hollstein. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2018 geplant.